Neue Ergebnisse aus der Fischereiforschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Fisch-Konsum

By

on


Das Fachmagazin „Ernährungs-Umschau“ veröffentlichte jetzt eine Studie von M. Sc. Sonja Fischer und Prof. Dr. Michael Glei von der Friedrich-Schiller-Universität Jena über die gesundheitlichen Aspekte eines regelmäßigen Konsums von Fisch und Omega-3-Fettsäuren. Darin wird die gesundheitliche Bedeutung der marinen Fettsäuren auf chronische Erkrankungen wie Hypertonie, Hyperlipidämie, Atherosklerose, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Tumorerkrankungen bewertet.

Es gibt Hinweise darauf, dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch bzw. Omega-3-Fettsäuren zur Reduktion von kardiovaskulären Risikofaktoren (z. B. Hypertonie, Hyperlipidämie, Hyperglykämie, Inflammation) beiträgt und auch das Risiko für bestimmte Tumorerkrankungen günstig beeinflusst.

Zahlreiche Studien belegen diese Wirkung mittlerweile. Gerade in Deutschland, wo Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache sind, könnte dies von großer Bedeutung sein. Der positive gesundheitliche Nutzen wird dabei insbesondere den in fettreichen Fischsorten wie Lachs, Hering und Makrele enthaltenen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zugesprochen.

Fische sind also gesundheitlich wertvolle Lebensmittel. Dennoch wird in Deutschland Fisch im Vergleich zum Fleisch deutlich weniger konsumiert. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene wöchentliche Verzehrmenge von 80 – 150 Gramm fettarmem und 70 Gramm fettreichem Fisch wird von den Deutschen im Durchschnitt nicht erreicht.

 

Quelle: Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels 55/2015

Über Vidal

Vidal

Feinster frischer Fisch, nicht nur Lachs, wöchentlich aus den kalten Nordmeeren in den Westerwald geliefert. Sorgfältig und mit handwerklich höchsten Ansprüchen verwandelt in eine Vielzahl von Geschmackserlebnissen.

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply